Linde verlängert Teilnahme an Kohlendioxid-Forschungskonsortium

26.05.2015 Linde befasst sich weiter mit dem Forschungsthema Kohlendioxid-(CO2)-Recycling: Das Unternehmen hat seine Mitgliedschaft am internationalen Forschungskonsortium „Impact of Common Impurities on Carbon Dioxide Capture, Transport and Storage“ bis 2017 verlängert. 

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Linde verlängert Teilnahme an Kohlendioxid-Forschungskonsortium

Linde verlängert seine Teilnahme am internationalen Forschungskonsortium, um das Kohlendioxid-Recycling weiter voran zu treiben (Bild: Linde)

Das Projekt beschäftigt sich mit den physikalischen Eigenschaften von verunreinigten CO2-Gemischen, wie sie bei industriellen Verbrennungsprozessen und bei der Energieerzeugung anfallen. Im einzelnen geht es in den Forschungen des Konsortiums um Prozesse der CO2-Abtrennung und -Verwendung (Carbon Capture & Usage – CCU), der tertiären Erdöl- und Erdgasgewinnung (Enhanced Oil/Gas Recovery – EOR/EGR) und der CO2-Verflüssigung zur anschließenden Vermarktung. „Unser Ziel ist es, im Rahmen eines umfassenden Klimaschutzes die Methoden zur Abscheidung von CO2 weiter zu verbessern,“ sagte Jürgen Nowicki, Sprecher der Geschäftsleitung der Linde Engineering Division.

Das Forschungsprojekt wird von Professor Bahman Tohidi vom Institute of Petroleum Engineering an der Heriot-Watt-Universität in Edinburgh geleitet, der dem 2011 gegründeten Konsortium bereits in der ersten Phase vorstand. An der zweiten Phase beteiligen sich neben Linde noch Statoil, Total, Chevron, Petronas, UK National Grid und die portugiesische Galp Energia.

Ein genaues Vermessen der thermodynamischen Eigenschaften von CO2 und dessen Begleitkomponenten hat große Auswirkungen auf die rentable Auslegung der betreffenden Prozesse. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei, den Betrieb, die Sicherheit und die Effizienz der Anlagen unter allen Betriebsbedingungen sicherzustellen und zu verbessern.

(su)

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