Trenntechnik

Magnetfilter für Flüssigkeiten

16.01.2018 Der neu entwickelte Magnetfilter von Goudsmit ist in der Lage, sehr kleine Eisenteilchen ab 1 µm in industriellen Flüssigkeiten wie Schmieröl, Lösungsmitteln oder Kühlflüssigkeit aufzufangen.

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Entscheider-Facts

Verwendung auch in Druckleitungen; keine Spülflüssigkeit erforderlich

 

Goudsmit Magnetfilter magn.filter.two.hose.logo

Der Magnetfilter von Goudsmit entfernt sehr kleine Eisenteilchen ab einem Mikrometer aus industriellen Flüssigkeiten. (Bild: Goudsmit)

Das Entfernen von Eisenteilchen aus den aufgeführten Flüssigkeiten verringert die Beschädigung an Maschinen und Werkzeugen, verhindert Maschinenstillstand und erhöht die Lebensdauer anderer im Prozess eingebauter Filter und der industriellen Flüssigkeiten selbst. Der Magnetfilter kann vor oder hinter einem Kerzenfilter eingebaut werden: davor, um die Standzeit des Kerzenfilters zu verlängern, oder dahinter zur Separation allerfeinster Eisenteilchen. Der Magnet ist parallel zum Hauptstrom eingebaut, was bedeutet, dass die Filterung ständig erfolgt, ohne dass der Hauptstrom angehalten werden muss. Der Filter erfordert im Gegensatz zu anderen Filtern während des Prozesses keine Spülflüssigkeit. Die Folge ist ein sehr begrenzter Verlust der ursprünglichen Flüssigkeit und eine sehr saubere Eisenfraktion.

Die Flüssigkeiten werden nah an einem starken Magnetfeld entlanggeführt. Je besser der Kontakt, desto höher ist der Abscheidungsertrag. Zur Reinigung wird die Zufuhr zum Filter geschlossen. Anschließend öffnet sich die dynamische Dichtung im Gehäuse und der Magnetstab wird als Ganzes aus dem Produktstrom gezogen. Anschließend schließt sich die Dichtung wieder. Der Magnetkern im Magnetstab bewegt sich nach oben. Weil die Dichtung geschlossen ist, können sich die Eisenteile nicht mit hochbewegen. Das Magnetfeld verschwindet und die meisten Eisenteile fallen ab. Um auch die letzten Eisenteilchen vom Extraktorrohr zu entfernen, öffnet sich die Dichtung etwas und das Extraktorrohr bewegt sich nach oben. Die Dichtung funktioniert hierbei als Schaber. Wenn die höchste Position erreicht ist, schließt sich die Dichtung. Der Magnetkern befindet sich wieder in seiner Ausgangsposition und die Zufuhr kann geöffnet werden.

Die Kapazität einer Einheit beträgt ca. 0,8 m3/h. Der Maximaldruck beträgt 1,5 bar. Es ist problemlos möglich, mehrere Einheiten parallel zu verwenden, um die Kapazität zu erhöhen.Der Magnetfilter selbst kann unbegrenzt verwendet und gereinigt werden. Lediglich der Abschlussbalg muss regelmäßig ausgetauscht werden. 1801ct995

Ifat 2018 B6-316

Weitere Informationen auf der Website des Herstellers.

 

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