Rüstzeiten stark verkürzt

Matrizenscheiben-Segmente

20.06.2003 Die Reinigung von Tablettenpressen und insbesondere der Matritzenscheiben ist auf Grund der aufwändigen Demontage sehr zeitraubend. Durch die Entwicklung von segmentförmigen Matritzenscheiben ist nun Abhilfe in Sicht.

Anzeige

Die Reinigung von Tablettenpressen und insbesondere der Matritzenscheiben ist auf Grund der aufwändigen (De-)Montage sehr zeitraubend. Durch die Entwicklung von segmentförmigen Matritzenscheiben ist nun Abhilfe in Sicht. Auf der Achema zeigte ein Hersteller von Tablettenpressen dazu einen Prototypen, bei dem die Matrizenbohrungen in Ringsegmenten angeordnet sind. Dabei wird die Funktion der bisherigen Matrizenscheibe auf die Unterstempelführung mit einer oder mehreren Spannflächen für Matrizenringsegmente reduziert. Jedes Segment enthält mehrere Matrizenbohrungen, die Zahl der Ringsegmente ist in Abhängigkeit der Anzahl Stempelbohrungen frei wählbar. Die Segmente werden derzeitig noch durch Spannkeile, Spannschrauben etc. reib- und formschlüssig an der Unterstempelführung lagebestimmt fixiert. Beim Wechsel der Segmente müssen die Einstellungen der Fülleinrichtung und des Tablettenabstreifers nicht verändert werden. Durch die neue Anordnung haben die Maschinen bis zu 25 % mehr Ausbringung, das Ausrichten von Formmatrizen sowie Matrizenschrauben entfallen. Die Matrizenscheiben, die ab dem ersten Quartal 2004 lieferbar sein sollen, können auch auf bestehenden Pressen nachgerüstet werden.

Loader-Icon