Hot Plugging im Ex-Bereich

Medienkonverter Serie 9721

04.04.2015 Die Medienkonverter der Serie 9721 von R. Stahl für optische Leitungen ermöglichen das Hot Plugging im Ethernet, also das gefahrlose Abziehen und Stecken von Kommunikationsverbindungen im laufenden Betrieb, in explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 1 und 2 .

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Entscheider-Facts

  • mit Zündschutzart op is
  • ermöglicht den Einsatz konventioneller LWL
  • für Temperaturbereiche zwischen -30 und 75 °C

Medienkonverter Serie 9721

Die Medienkonverter der Reihe 9721 ermöglichen Hot Plugging im Ethernet in explosionsgefährdeten Bereichen der Zonen 1 oder 2 (Bild: R. Stahl)

Die Geräte verknüpfen TP-Kupferkabel und Lichtwellenleiter mit Standard-Steckverbindern zu einem gemeinsamen Netzwerk. Auf Glasfaserseite verwenden sie die Zündschutzart ‚inhärent sichere optische Strahlung (op is)‘. Das ermöglicht den Einsatz konventioneller LWL in explosionsgefährdeten Bereichen gemäß DIN EN 60079-0:2013 und 60079-28. Auch diese optischen Leitungen lassen sich im laufenden Betrieb trennen und wieder verbinden. Mit LWL kann der Anwender damit auch im Ex-Bereich störsicher Entfernungen bis 5 km (Multimode-Ausführung) oder 30 km (Singlemode-Ausführung) überbrücken. Die Edelstahl-Konverter lassen sich in Zone 2 mit mitgelieferten Montageclips platzsparend flach oder senkrecht auf DIN-Schienen installieren. Für Installationen in Zone 1 besteht die Möglichkeit, die Geräte in kompakte, druckfeste Gehäuse zu montieren. Zwei Diagnose-LEDs zeigen die Betriebszustände an. Die Geräte messen 80 x 63 x 25 mm und halten Temperaturen zwischen -30 und 75 °C stand. 1506ct907

Achema 2015 Halle 11.1 – C45

 

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