Metallinspektion: Mesutronic erreicht Umsatzziel und baut aus

15.05.2015 Der Inspektionssysteme-Hersteller Mesutronic hat 2014 seinen Umsatz um 5,5 % auf 15,2 Mio. Euro (2013: 14,4 Mio. Euro) gesteigert. Damit liege das Unternehmen genau im Wachstumsplan, betonte der geschäftsführende Gesellschafter Karl-Heinz Dürrmeier. Man bereite sich mit einem internen Fitness-Programm für die Betriebsstruktur auf zukünftiges Wachstum vor.

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Metallinspektion: Mesutronic erreicht Umsatzziel und baut aus

Mesutronic-Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier (Bild links) und Fertigungsleiter Johann Schmalzbauer planen den Ausbau der Kapazitäten (Bild: Mesutronic)

Mit einem Ausbau der Fertigungskapazitäten soll der Umsatz nach Angaben von Karl-Heinz Dürrmeier bis 2020 auf 25 Mio. Euro steigen. Das Unternehmen will dafür unter anderem die bestehende Produktionsfläche von 2.500 m2 auf 6.000 m2 aufstocken. Im Hinblick auf die Wachstumspläne sei außerdem der Vertrieb neu aufgestellt worden – mit Branchenfokus, um die Beratungsqualität zu steigern. Rund die Hälfte des Umsatzes erzielt Mesutronic in den Bereichen Food und HealthCare.

Auch international konnte der Hersteller dazugewinnen. Die Exportquote ist von 64 auf 67 % gestiegen. Wichtigste Absatzländer sind laut Dürrmeier nach wie vor die USA und China.
Mit Skepsis blickt er allerdings auf das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP). Für ein exportorientiertes Technologieunternehmen sei es wichtig, dass vor allem technische Standards harmonisiert werden. Zusätzliche Produktkosten für doppelte Zulassungen, Testverfahren und Konformitätsprüfungen könnten eingespart werden. Es sei fraglich, ob sich die Politik gegen das in Amerika vorwiegend privatwirtschaftlich aufgestellte Normen- und Zulassungswerk durchsetze, so Dürrmeier. „Es kann nicht sein, dass Europa sich öffnet, der amerikanische Markt aber nur mit großen bürokratischen Hürden zu erobern ist.“

(su)

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