Wachstumsprojekt in Ungarn

Mol und JSR eröffnen Synthesekautschuk-Fabrik

20.03.2018 Der ungarische Mineralölkonzern Mol und das japanische Unternehmen JSR haben eine Produktionsanlage für synthetischen Kautschuk (SSBR) eingeweiht. Das Werk in Tiszaújváros, Ungarn, soll rund 60.000 t/a produzieren.

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Das in Tiszaújváros produzierte SSBR dient vor allem als Rohstoff für die Reifenindustrie. (Bild: Oleksandr Delyk – Fotolia)

SSBR kommt vor allem bei der Herstellung von energiesparenden Reifen zum Einsatz. Den wichtigsten Rohstoff dafür, Butadien, stellt Mol bereits seit 2015 in einer benachbarten Anlage mit einer Kapazität von 130.000 t/a  her. An dem Joint-Venture, welches das neue Werk betreibt, sind JSR mit 51 % und Mol mit 49 % beteiligt.

Milliardeninvestitionen bis 2030 geplant

Die Anlage, in der mehr als 100 Mitarbeiter tätig sein sollen, ist Teil der sog. Strategie 2030 von Mol. Diese sieht vor, die petrochemischen Wertschöpfungskette für werthaltige Produkte in den Bereichen Automotive, Verpackung, Bau und Elektronik zu erweitern. Das Unternehmen will dazu bis 2030 insgesamt 4,5 Mrd. Euro in Wachstumsprojekte im Bereich Chemie und Petrochemie investieren.

(jg)

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