Übernahme

Monsanto lässt Bayer zappeln

14.06.2016 “Lassen Sie uns im Gespräch bleiben“ - wenn Gesprächspartner so auseinander gehen, ist meist das Gegenteil gemeint. Genau so unverbindlich lässt Monsanto seinen potenziellen Käufer Bayer derzeit stehen: Der Saatgutkonzern will keinen Einblick in die Bücher gewähren.

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Die Verhandlungen zur Übernahme des Saatgutherstellers Monsanto sind ins Stocken geraten. (Bild: ©Roland Dahl – Fotolia.com)

Nach Informationen des Mediendienstes Reuters seien die Verhandlungen zwischen Bayer und Monsanto deshalb ins Stocken geraten. Denn ohne Einblick in die Zahlen des US-Konzerns will Bayer kein höheres Angebot abgeben – und ohne höheres Angebot will Monsanto sich nicht in die Karten schauen lassen. Das Management des US-Unternehmens „sei aber für weitere Gespräche offen“.

Eine feindliche Übernahme, bei der Bayer die am Markt erhältliche Aktien von Monsanto aufkauft, plane der Leverkusener  Konzern allerdings dennoch nicht.

Zuletzt war der Aktienkurs der Bayer AG nach herben Verlusten wieder gestiegen. Analysten werten dies bereits als Zeichen dafür, dass Anleger mit einem Scheitern der Übernahme rechnen.

Über den Stand der Dinge berichtet heute das Handelsblatt.

Hier finden Sie alle CT-Beiträge zur Causa Monsanto/Bayer.

(as)

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