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Namur: „Finanzkrise wird an unserer Strategie zur Prozessführung nichts ändern“

07.11.2008

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In Zeiten der Rezession ist es wichtig, die Kosten im Griff zu haben – mit diesem Statement brach Dr. Norbert Kuschnerus, Vorstandsvorsitzender der Anwendervereinigung Namur, eine Lanze für den Einsatz moderner Methoden zur Prozessführung. In zahlreichen Beispielen wurde dargestellt, wie groß der Nutzen durch die Vernetzung von Informationen, den Einsatz fortschrittlicher Regelungsstrategien und neuer Sensoren sowie Kommunikationstechniken sein kann. Doch mit zunehmendem Automatisierungsgrad verändert sich das Aufgabenspektrum des Betriebspersonals. Die Anlagenfahrer werden vom Bediener zum Bewacher und müssen schneller auf außergewöhnliche Situationen reagieren und bessere Entscheidungen treffen. Eine Herausforderung, für die die Hersteller von Automatisierungssystemen besser zu bedienende Werkzeuge bereitstellen sollen. Kommunikationstechniken wie Feldbus oder Wireless werden dabei von den Anwendern als „Enabler“, aber nicht als Kerntechnologien gesehen. Im Fall von Wireless ändert sich die offizielle Haltung der Namur: „Ja, wir können diese Technik anwenden, aber noch nicht in der ganzen Breite“, erklärte Kuschnerus. 
„Kommunikation für die Automatisierung“ wird im kommenden Jahr das Thema der Namur Hauptsitzung sein, die vom 5. bis 6. November erstmals in Bad Neuenahr stattfinden wird. Sponsor wird Pepperl+Fuchs sein.
Ein detaillierter Bericht von der Namur-Hauptsitzung wird bis Dienstag, 11.11. hier abrufbar sein.

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