Neue Strategie zahlt sich aus: Grundfos steigert den Umsatz

14.09.2015 Der dänische Pumpenhersteller Grundfos hat seinen Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 erhöhen und sein Konzernergebnis vor Steuern verdoppeln können. Damit hat der Konzern ein gesetztes Ziel erreicht und den Trend einer rückläufigen Rentabilität in den letzten vier Jahren umgekehrt.

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Konzernpräsident Mads Nipper sieht das Unternehmen auf einem guten Weg: Die neue Konzernstrategie trägt erste Früchte (Bild: Grundfos)

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2015 auf 11,9 Mrd DKK (1,6 Mrd. Euro), nach 11,1 Mrd. DKK (1,5 Mrd. Euro) im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern hat sich auf 628 Mio. DKK (84 Mio. Euro) verdoppelt. Insbesondere in den USA konnte Grundfos punkten: Dort verzeichnete Konzern ein Umsatzwachstum von 15 % in lokaler Währung. Europa blieb mit bescheidenen Wachstumsraten, aber steigenden Marktanteilen, stabil. In Russland war der Umsatz aufgrund der schwierigen Marktverhältnisse rückläufig, während die Situation in China angesichts einer geringeren Investitionsbereitschaft und wachsender Unsicherheit in der Wirtschaft stagniert. Positiv zum Wachstum beigetragen haben Märkte wie Südamerika, der Nahe Osten und Japan.

Bis 2020 hat sich der Pumpenhersteller zum Ziel gesetzt, die Ergebnisse weiter zu steigern, und hat dafür eine neue Konzernstrategie entwickelt, die unter anderem eine verstärkte Orientierung am Kunden mit sich bringen soll. „Wir haben das getan, was wir uns vorgenommen hatten, und freuen uns, dass wir dank unserer Initiativen und Maßnahmen aus dem vergangenen Jahr solide und positive Ergebnisse erwirtschaften konnten, sagte Konzernpräsident Mads Nipper. Man sei aber noch am Anfang der Reise und es bleibe das Ziel, eine höhere Rentabilität und ein nachhaltiges Wachstum zu erreichen.

Im Zuge der neuen Strategie unterstützt zudem Stéphane Simonetta seit 1. September 2015 die Konzernleitung als Konzernvizepräsident für Produktion und Logistik.

(su)

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