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Neue Thin-client-Monitore für die Prozessindustrie

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06.07.2016 Der heute am häufigsten verwendete Monitortyp in der Prozessanlage ist der smarte Remote Monitor. Er hat einen integrierten Thin Client und ist mit seinem Host-Rechner des MES oder Scada-Systems mittels Standard-Ethernet-Netzwerk verbunden. Diese digitale Übertragung der Bildinformation liefert immer ein optimales Bild ohne jede Nachjustage der Bildqualität.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Auch bei Bedien- und Anzeigegeräten in Anlagen kommen immer häufiger Komponenten und Methoden aus der IT-Welt zum Einsatz. Eine neue Baureihe an Remote-Monitoren trägt dem Rechnung.
  • Der smarte Remote-Monitor ist heute das am häufigsten verwendete Anzeigegerät. Er hat einen integriertem Thin Client und ist mit den Host-Rechnern des MES oder Scada-Systems via Ethernet verbunden.
  • Der Visualnet GXP eignet sich für den Einsatz in Zone 1 und 21 und ist modular aufgebaut.

Der Wunsch nach Einblick ist geblieben, doch die Bedien-und Anzeigetechnik von Anlagen in der chemischen, petrochemischen, pharmazeutischen und Lebensmittel-Prozessindustrie hat sich in den letzten Jahren verändert. Immer häufiger kommen inzwischen auch Komponenten und Methoden aus der IT-Welt zum Einsatz. Eine neue Baureihe an Remote-Monitoren trägt dem Rechnung.
Die PC-basierte Visualisierung hat in den komplexen Anlagen der Prozessindustrie schon vor Jahren Einzug gehalten. Heute werden allerdings IT-Komponenten wie thin-client-basierte Vor-Ort-Bedienstationen sowie Netzwerk-Infrastruktur und die Verbindung zu virtualisierten Host-Rechnern genutzt. Auch deshalb ist der smarte Remote-Monitor heute das am häufigsten verwendete Anzeigegerät. Er hat einen integrierten Thin Client und ist mit den Host-Rechnern des MES oder Scada-Systems mittels Standard-Ethernet-Netzwerk verbunden. Durch die digitale Übertragung der Bildinformation liefert der Monitor immer ein optimales Bild, ohne dass die Bildqualität nachjustiert werden muss.
Um die verschiedenen Anwendungen in der Prozess­industrie abdecken zu können, wurden für die Monitore der Visunet-remote-Familie verschiedene mechanische Ausführungen entwickelt. Damit die Anwender diese ohne tiefere IT-Kenntnisse einrichten können, wurde für die integrierten Thin Clients eine gemeinsame Firmware (RM Shell 4.1) entwickelt.

Chemie fordert robuste Monitore, Wirkstoff­produzenten wollen leicht zu reinigende Geräte
In der allgemeinen chemischen und petrochemischen Industrie stehen die mechanische Robustheit, ein weiter Temperaturbereich und oft der Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen nach Zone 1/21 oder Zone 2/22 im Vordergrund. Diesen Anforderungen entsprechen die Visunet-Monitore der Reihen IND und EX1. Besonders extreme Bedingungen, wie sie zum Beispiel auf Bohrinseln herrschen, deckt die XT-Reihe ab. Bei der Wirkstoffproduktion der pharmazeutischen Industrie sind es hauptsächlich die GMP-Regelwerke (Good Manufacturing Practices), welche die Auslegung für chemische Beständigkeit und leichte Reinigbarkeit bestimmen. Dafür eignen sich die Baureihen Visunet GMP und GXP. Letztere eignet sich für den Einsatz in Zone 1 und 21 und ist modular aufgebaut: Die Module umfassen Display, Thin Cient mit allen Schnittstellen und das Netzteil mit individuellen Ex-Zulassungen. Dadurch sind Reparaturen vor Ort einfach möglich. Das niedrige Gewicht der Geräte erleichtert die Installation und Montage erheblich.
Die unterschiedlichen Montagekomponenten können aus einem Baukastensystem ausgegewählt werden. Dieses beinhaltet robuste, antibakterielle Folientastaturen sowie unterschiedliche Maussteuerungen, die für die jeweiligen Umgebungsbedingung passend ausgewählt werden können. Auch die Edelstahl-Gehäuse sowie Standfuß-, Wandmontage- und Tragarm Komponenten erlauben es, das Anzeigegerät an die Bedingungen vor Ort anzupassen.

Heftausgabe: Juli 2016
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Über den Autor

Stefan Sittel, Business Development Manager HMI & Life Sciences EMEA, Pepperl+Fuchs
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