Anlagenbau-Projekt

OCP baut 3,7 Mrd. USD-teure Düngemittelanlage in Äthiopien

21.11.2016 Der marokkanische Staatskonzern OCP will im ostafrikanischen Äthiopien eine Düngemittelanlage bauen und dazu 3,7 Mrd. US-Dollar investieren.

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Mit dem Projekt soll bis 2022 eine der größten Düngemittel-Fabriken entstehen. Zunächst sei eine Kapazität von 2,5 Mio. Jahrestonnen geplant. Office Cherifien des Phosphates – OPC – ist der weltgrößte Phosphat-Exporteur. Die Anlage soll 250 km östlich von Addis Abeba in Dire Dawa entstehen. Das Projekt beinhaltet auch die Entwicklung der Infrastruktur des Hafens Djibuti, über den Phosporsäure aus Marokko importiert werden soll. Die Rohstoffe Stickstoff und Kalium sollen in Äthiopien gewonnen werden.  Äthiopien gilt als eine der aktuell am stärksten wachsenden Wirtschaft, der Düngemitteleinsatz wird sich dort in den kommenden Jahren vervielfachen. OCP will in der ersten Phase 2,4 Mrd. US-Dollar investieren, für eine zweite Phase, mit der die Kapazität bis 2025 auf 3,8 Mio. Tonnen steigen soll, will man weitere 1,3 Mrd. USD investieren.

(as)

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