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Ölpreis: Auch Irak erteilt Förderlimit Absage

24.10.2016 Nachdem bereits der russische Ölkonzern Rosneft Unwillen zeigte, sich an dem von der Opec vorgeschlagenen Förderlimit zu beteiligen, hat nun auch der Irak eine Absage erteilt.

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Nach Russland erteilt mit dem Irak nun die zweite Ölmacht einem Förderlimit die Absage. (Bild: Flavijus Piliponis – Fotolia)

Nach Russland erteilt mit dem Irak nun die zweite Ölmacht einem Förderlimit die Absage. (Bild: Flavijus Piliponis – Fotolia)

Nachdem die Opec zur Stabilisierung des Ölpreis ein Limit zur Förderung von Rohöl vorschlug, gibt es nun immer mehr Staaten, die an einer solchen Begrenzung nicht teilnehmen wollen: Nachdem Russland in Form des Rosneft-Konzerns bereits Anfang des Monats mitteilte, weiterhin nach eigenem Dünken fördern zu wollen, hat nun auch der Irak kommuniziert, an einem solche Deal nicht teilnehmen zu wollen. Sollte der Irak seine Linie durchziehen, käme dies wohl einem Aus für das geplante Förderlimit gleich, da das Land nach Saudi-Arabien die zweitgrößte Fördernation der Opec ist.

Die Märkte reagierten auf die Mitteilung am Montagmorgen mit einem um 0,4 % fallenden Ölpreis auf 50, 63 US-Dollar/bbl. Plan der Opec ist es, die weltweite Ölförderung von 33,39 Mio. bbl/d (September 2016) auf 32,5 Mio. bis 33 Mio. bbl./d zu reduzieren.

Hier finden Sie die Meldung auf reuters.com.

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