Ölpreis-Verfall lässt Gewinn von Shell stark einbrechen

20.01.2016 Was den Autofahrer freut, bereitet der Ölgesellschaft Leid: Der niedrige Ölpreis setzt dem Energiekonzern Shell zu. Im vierten Quartal 2015 ist der bereinigte Gewinn von 3,3 Mrd. USD im Vorjahr auf 1,6 bis 1,9 Mrd. US-Dollar eingebrochen. In 2016 will das Unternehmen deshalb zusätzlich zum bereits angekündigten Abbau von 10.000 Stellen das Sparprogramm um weitere 3 Mrd. USD verschärfen.

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Shell CEO Ben van Beurden muss den Konzern derzeit durch schwieriges Fahrwasser steuern (Bild: Shell)

Beim angekündigten Sparkurs sieht sich der Öl- und Gasmulti auf gutem Weg: „Ich bin mit dem operativen Entwicklung des Jahres 2015 zufrieden, vor allem mit dem Momentum, das die Firma in sachen Kostenreduktion und Wettbewerbsfähigkeit gewonnen hat“, gibt sich CEO Ben van Beurden zuversichtlich. In 2015 konnte der Konzern seine Kosten bereits um 4 Mrd. USD senken, 2016 sollen weitere 3 Mrd. Dollar eingespart werden. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen unter anderem seine Investitionen in neue Explorationsprojekte um 8 Mrd. Dollar, oder 20 Prozent gegenüber 2014, zurückgefahren.

Aktuell hat sich die Situation für Öl- und Gasförderer weiter verschärft. In den vergangenen Tagen war der Ölpreis infolge der Aufhebung der Iran-Sanktionen unter die Marke von 30 Dollar pro Fass gesunken.

Die ausführliche Pressemeldung zur Geschäftsentwicklung bei Shell finden Sie hier.

(as)

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