Markt

Ölpreis-Verfall: Sulzer baut weitere Stellen ab

11.08.2015 Der Schweizer Industriekonzern Sulzer zieht aufgrund des schwachen Ölpreises erneut die Reißleine: Im Pumpengeschäft hat das Unternehmen die Produktionskapazitäten zurückgefahren und Werke in den USA, China und Brasilien geschlossen. 410 Stellen wurden im Zuge dessen gestrichen.

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Insgesamt 410 Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Pumpen mussten in Brasilien, den USA und China den Konzern verlassen (Bild: Sulzer)

Um seine Kapazitäten besser zu nutzen und die Qualität zu steigern, hatte der Konzern das Pumpengeschäft Anfang 2015 neu organisiert. Aufgrund des anspruchsvollen Öl- und Gasmarkts komme es aber zu weniger Investitionen und damit zu Projektaussetzungen, heißt es in einer Konzernmeldung. Daher habe man sich entschieden, die Produktionskapazitäten entsprechend anzupassen. In Brasilien sind demnach insgesamt 190 Stellen an mehreren Standorten betroffen. In den USA habe man 120 Mitarbeiter entlassen, in China 100.

Zuvor hatte der Konzern bereits mehrere Stellen im Geschäftsbereich Chemtech aufgrund der gefallenen Öl- und Gaspreise gestrichen.

(su)

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