Markt

OMV und IPIC wollen Chemieaktivitäten in Tochter Borealis bündeln

16.01.2007

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Gemeinsam mit seinem Hauptaktionär IPIC will der mitteleuropäische Öl- und Gaskonzern OMV die jeweils 50%igen Anteile an AMI Agrolinz Melamine International in Borealis einbringen. Die abschließenden Entscheidungen sollen noch in diesem Halbjahr getroffen werden. Borealis, Europas zweitgrößter Kunststofferzeuger mit Sitz in Wien, soll als Muttergesellschaft die weitere internationale Expansion der AMI, deren Firmensitz in Linz/Oberösterreich bleiben wird, unterstützen. AMI erwirtschaftete 2005 mit rund 1000 Mitarbeitern einen Umsatz von 470 Mio. Euro, Borealis erzielte im gleichen Geschäftsjahr rund 4,8 Mrd. Umsatz und beschäftigt 4543 Mitarbeiter.


Mit Wirkung vom 1. Januar wurde der AMI Aufsichtsrat neu besetzt: Gerhard Roiss (Stellvertretender OMV Generaldirektor und Aufsichtsratsvorsitzender von Borealis) übernimmt von Wolfgang Ruttenstorfer (OMV Generaldirektor) die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden. Zusätzlich werden Mohamed Al-Azdi (IPIC-Vertreter im Borealis Aufsichtsrat) und John Taylor (Vorstandsvorsitzender von Borealis) in den Aufsichtsrat entsandt. Hinsichtlich der Unternehmensstruktur und der Mitarbeiterzahl von AMI sind keine Veränderungen geplant.

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