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OMV verkauft Anteile am Öl- und Gasfeld Rosebank

10.08.2016 Der OMV-Konzern trennt sich von einem 30-%igen Anteil des Offshore Öl- und Gasprojekts Rosebank. Damit will das Unternehmen sein Upstream-Portfolio optimieren.

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Oil drilling rig silhouette, vector illustration

Als Grund für den Verkauf der Anteile nennt OMV Optimierungen seines Portfolios. (Bild: Flavijus Piliponis – Fotolia)

Neuer Besitzer ist Suncor Engergy aus Kanada. Damit verbleiben dem österreichischen Unternehmen noch 20 % an dem Projekt. „Mit dieser Transaktion erzielen wir ein ausgeglichenes Portfolio durch die Reduktion von Investmentverpflichtungen und behalten einen großen Anteil am Entwicklungsprojekt Rosebank“, erklärt der OMV-Vorstand für das Upstream-Geschäft, Johann Pleininger.

Die Genehmigung der Behörden vorausgesetzt, erhält OMV von Suncor eine Erstzahlung in Höhe von 50 Mio. US-Dollar; den Abschluss der Transaktion erwartet das Unternehmen für das 4. Quartal 2016. Bei einer finalen Investitionsentscheidung erhielte OMV dann bis zu 165 Mio. US-Dollar.

Die verbleibenden Anteile halten der Operator Chevron North Sea Limited mit 40 % und Dong E&P mit 10 %.

Das Feld Rosebank wurde im Dezember 2004 entdeckt und liegt rund 130 km nordwestlich der Shetlandinseln, Schottland, in einer Wassertiefe von rund 1.110 m.

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