Ölpreis

Opec drosselt Förderung

29.09.2016 Nach langem Ringen haben sich die Opec-Länder Medienberichten zufolge nun doch auf eine Deckelung des Produktionsvolumens geeinigt: Künftig soll die tägliche Erdöl-Förderung von bisher 33,24 auf 32,5 Mio. bbl. sinken.

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Sollte es zu der Absenkung kommen, wäre es die erste Einigung auf einen solchen Schritt seit acht Jahren und eine Absenkung der Produktion um fast 750.000 bbl. gegenüber dem August 2016. Die Ölpreise bauten ihre Gewinne daraufhin deutlich aus: Am Terminmarkt legte der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 2016 um 6,5 % auf 48,96 US-Dollar zu. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 6,13 % auf 47,41 US-Dollar.

Trotz der Tatsache, dass der Ölpreis seit längerer Zeit am Boden liegt, hatten die Opec-Länder es bisher nicht geschafft sich auf der Förder-Senkung zu einigen. Grund hierfür ist wohl der Versuch, die Schiefergas-Konkurrenz aus den USA mit niedrigen Preisen aus dem Markt zu drängen. Zuletzt hatte diese Strategie aber selbst im reichen Saudi-Arabien negative Auswirkungen, weshalb es nun doch zu der Einigung kam.

Hier finden Sie die vollständige Meldung bei unseren Kollegen von sueddeutsche.de.

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