Nach Hurrikan Harvey

Oxea-Werke in Bay City und Bishop wieder angefahren

19.09.2017 Das Chemieunternehmen Oxea hat nach einem kontrollierten Stillstand infolge des Hurrikans Harvey die Produktion in seinen Standorten Bay City und Bishop, Texas, USA, wieder aufgenommen. Die Auswirkungen des Hurrikans erwiesen sich als weniger schlimm als zunächst befürchtet.

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Oxea_startet Vorplanung für Alkohol-Anlagen in den USA_Werk in Bay City_Texas

Nachdem Oxea seine Werke in Bay City und Bishop vorsichtshalber heruntergefahren hatte, läuft dort nun wieder die Produktion an. (Bild: Oxea)

Der Hurrikan von Ende August 2017 war einer der schwersten Stürme der vergangenen Jahre in den USA. Die Produktionsanlagen von Oxea sind nunmehr wieder in Betrieb und haben damit begonnen, spezifikationsgerechte Produkte herzustellen. Obwohl die Anlagen noch nicht die volle Leistung bringen, konnte Oxea für mehrere Produkte Force Majeure abwenden. Die Logistik ist landesweit allerdings noch schwierig. Daher arbeitet das Team von Oxea eng mit seinen Kunden zusammen, um Sendungen bedarfsgerecht zu organisieren.

„Die Sicherheit unserer Mitarbeiter hatte oberste Priorität, als wir die Werke in Bay City und Bishop heruntergefahren und uns auf den Sturm vorbereitet haben. Unsere Gedanken sind bei der großen Zahl von Menschen, deren Leben vom Hurrikan Harvey betroffen ist“, erklärt Salim Al Huthaili, CEO von Oxea. „In enger Abstimmung unterstützen wir unsere Mitarbeiter, die erheblich vom Sturm betroffen sind und mit Schäden und Überschwemmungen an ihrem persönlichen Eigentum und den Auswirkungen auf ihre Familie und Freunde zu tun haben. Viele Oxea-Kollegen haben sich freiwillig für Arbeitseinsätze und Dienste gemeldet und Hilfsgüter oder Geld für Hilfsmaßnahmen gespendet.“

Die Auswirkungen des Hurrikans und die anschließenden Überschwemmungen erwiesen sich als weniger verheerend als prognostiziert. Daher traten an den Anlagen nur geringfügige Probleme auf. In Bay City realisiert Oxea gerade eines seiner größten Investitionsprojekte: den Bau der Propanol-Anlage „Propanol 2“, deren Fertigstellung für 2018 geplant ist. Die Bauunternehmer konnten das Baustellengelände von Oxea gut vor dem Sturm absichern und so waren der Beurteilung der Baustelle keine nennenswerten Schäden festzustellen. „Abgesehen von einer leichten Terminverzögerung hatte Hurrikan Harvey nur sehr geringe Auswirkungen auf Propanol 2″, kommentiert Markus Heuwes, Projektleiter Propanol 2 bei Oxea.

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