Vakuumpumpen

Pfeiffer wächst und will weiter wachsen

23.03.2018 Der Pumpenhersteller Pfeiffer Vacuum hat 2017 seinen Umsatz um fast ein Viertel, das Betriebsergebnis (Ebit) immerhin um 5 % auf ein Rekordniveau gesteigert. Durch Investitionen und Zukäufe will das Unternehmen noch weiter wachsen.

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Der Vorstandsvorsitzende von Pfeifer, Eric Taberlet, hat die ersten Geschäftszahlen seiner Amtszeit verkündet. (Bild: Pfeiffer Vacuum)

Der Vorstandsvorsitzende von Pfeiffer, Eric Taberlet, hat die ersten Geschäftszahlen seiner Amtszeit verkündet. (Bild: Pfeiffer Vacuum)

Die Erlöse von Pfeiffer summierten sich im vergangenen Jahr auf 587 Mio. Euro (2016: 474,2 Mio. Euro). Das Ergebnis lag mit 71,4 Mio. dagegen nur etwa 3,4 Mio. Euro höher als 2016. Dies hängt auch mit den Aufwendungen für den Kauf von Nor-Cal zusammen. Den kalifornischen Vakuumspezialisten hatte Pfeiffer im Juni 2017 für 68 Mio. US-Dollar (ca. 55 Mio. Euro) übernommen.

Weitere Akquisitionen und Investitionen in Planung

Der Erfolg spornt Pfeiffer offenbar zu neuen Expansionsplänen an. Nach einem Bericht des Handelsblatts hat Vorstandschef Eric Taberlet seine Bereitschaft für weitere Akquisitionen bekräftigt. Bereits am 7. März 2018 hat das Unternehmen zudem einen Investitionsplan bekannt gegeben: Bis 2020 will Pfeiffer insgesamt 150 Mio. Euro investieren, um seine Produktion auszubauen und zu modernisieren, Forschung und Entwicklung zu stärken sowie seine Präsenz in Asien auszubauen. Einen ersten Schritt dazu hat das Unternehmen durch die Raumfahrt-Kooperation mit dem chinesischen Lanzhou Insitute of Physics bereits im vergangenen Dezember gemacht.

(jg)

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