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Pöyry Bericht: Bioeconomy als Milliardengeschäft

09.02.2016 Das Consulting- und Engineering-Unternehmen Pöyry prognostiziert eine lukrative Art im Umgang mit Kohlenstoff. In einem Bericht weisen Analytiker des Dienstleisters darauf hin, dass Rohstoffe auf Kohlenstoff-Basis und Kohlenstoffe CO2-neutrale Materialien ermöglichen und nicht zuletzt neue Geschäftsmöglichkeiten im zweistelligen Milliardenbereich eröffnen.

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Pöyry Bericht: Bioeconomy als Milliardengeschäft

Das Consulting- und Engineering-Unternehmen Pöyry prognostiziert eine lukrative Art im Umgang mit Kohlenstoff im zweistelligen Milliardenberich (Bild: by-studio / Fotolia)

Kay Radtke, Head of Chemicals & Biorefining bei Pöyry sieht in der „Rekarbonisierungs Revolution“ ein enormes Geschäftspotential. Wenn nur je ein Prozent fossiler Brenn- und Kunststoffe sowie fossiler Kunststoffverpackungen ersetzt werden würde, könnten Hersteller damit jährliche Umsätze von rund 40 Mrd. Euro generieren. So nutze die Industrie beispielsweise Lignin in Zellstofffabriken lediglich thermisch, obwohl die Möglichkeit besteht es aus dem Holz zu lösen und als Basis für Harze, Chemikalien und Biokunststoffe zu verwenden. Das Potential der Bioeconomy hätte ebenfalls einen beträchtlichen Wert für die nachhaltige Entwicklung und das Vorgehen gegen den Klimawandel, ergänzt Iris Steinweiler, Principal beim Unternehmen.

Eine ausführliche Reportage zum Thema Lignin und Bioeconomy finden sie hier (CT 12/2015).

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