Komplex porös

Poröse keramische Bauteile im Spritzgussverfahren

01.04.2016 Ein speziell entwickelter Verbundwerkstoff und die korrespondierende Werkzeug- und Prozesstechnik ermöglichen komplexe, dreidimensionale Bauteil-Geometrien auch für im Spritzguss-Verfahren gefertigte poröse keramische Bauteile.

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Entscheider-Facts

  • hochbeständiges Material
  • komplexe Geometrien
  • vielseitig einzusetzen

Kläger Keramikstopfen

Poröse Keramikstopfen für Wasserzähler lassen sich im Spritzguss fertigen. (Bild: Kläger)

Der Hersteller Kläger umgeht damit das bislang bestehende Limit auf einfache, zweidimensionale Geometrien geschäumter, gepresster oder extrudierter Bauteile aus Keramik. Grundbestandteil des Verbundwerkstoffes ist Aluminiumoxid. Das Material ist korrosionsfrei, chemisch resistent, temperaturstabil und temperaturschock-beständig und lebensmittelecht. Die porösen Keramikbauteile werden vom Hersteller serienstabil spritzgegossen, entbindert und nachgeordnet gesintert. Anschließendes Einbetten in ein weiteres Werkzeug und Ummanteln mit Kunststoff schließt den Prozess ab. Anwendungen reichen von harten Mahlscheiben in Kaffeevollautomaten oder verschleissfesten Düsen für Hochdruckreiniger bis zu filigranen Bauteilen für die Elektrochirurgie oder Keramikmembranen zum Schutz der Messzellen in modernen Wasserzählern.

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