Procter & Gamble will sein Markenportfolio radikal straffen

06.08.2014 In einem Interview mit dem US-Magazin National Enquirerer hat der CEO des US-amerikanischen Konzerns Procter & Gamble, A.G. Lafley, letzte Woche Pläne angekündigt, sich künftig auf 70 bis 80 Marken konzentrieren zu wollen, Die übrigen 90 bis 100 Marken will der Konzern aus Cincinnati entweder nicht weiter führen oder verkaufen.

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Procter & Gamble will sein Markenportfolio radikal straffen

Bei Procter & Gamble steht offenbar ein gewaltiges Marken-Revirement ins Haus. Im Bild: Die sogenannten „Leadership“-Marken des Konzerns (Bild: Procter & Gamble)

Die 70 bis 80 Marken, die der Konzern behalten will, stehen für 90 % des Umsatzes und 95 % des Gewinns in der vergangenen drei Jahren. Es sind diejenigen Marken, die zum Kerngeschäft wie zum Beispiel Kosmetik oder Waschmittel (fabric care) zählen oder ein weiteres Wachstumspotential haben oder gute Gewinne bringen. „Wenn sie nicht zum Kerngeschäft gehören – dann macht es nichts aus, wenn es 2-Milliarden-Dollar-Marke ist, dann wird sie verkauft“, sagte Lafley.

Welche Marken explizit entweder nicht weiter geführt oder verkauft werden sollen, sagte Lafley nicht. Die Umgestaltung des Markenportfolios soll in den nächsten 1 bis 2 Jahren stattfinden.

(dw)

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