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Q1: Linde mit stabiler Entwicklung Umsatz und Ergebnis

29.04.2016 Das Geschäft des Technologiekonzerns Linde hat sich im ersten Quartal 2016 auf währungsbereinigter Basis stabil entwickelt. Beim operativen Cash Flow konnte der Konzern in den ersten drei Monaten einen starken Anstieg verzeichnen.

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Linde startet im ersten Quartal 2016 mit stabiler Umsatz- und Ergebnisentwicklung. (Bild: Linde)

Im ersten Quartal 2016 ist der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 % auf 4,262 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,398 Mrd. Euro) zurückgegangen. Das operative Ergebnis sank um 1,9 % auf 991 Mio. Euro (Vorjahr: 1,010 Mrd. Euro). Zu diesem Rückgang haben vor allem negative Währungskursveränderungen sowie der erwartungsgemäß niedrigere Umsatz- und Ergebnisbeitrag der Engineering Division geführt. Der operative Cash Flow entwickelte sich positiv und ist im Vergleich zum Vorjahr um 19,3 % auf 883 Mio. Euro (2015: 740 Mio. Euro) gestiegen. Dieses Plus ist unter anderem auf höhere erhaltene Anzahlungen im Anlagenbaugeschäft zurückzuführen. Bereinigt um die rein translatorischen Wechselkurseffekte lag der Konzernumsatz 0,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das operative Konzernergebnis erhöhte sich währungsbereinigt leicht um 0,6 Prozent.

Der Auftragsbestand der Engineering Division betrug per Ende März 4,241 Mrd. Euro (31. Dezember 2015: 4,541 Mrd. Euro) und lag damit weiterhin auf einem soliden Niveau. Aufgrund des anhaltend niedrigen Ölpreises und der damit verbundenen Nachfragezurückhaltung im Anlagenbau belief sich der Auftragseingang Ende März auf 310 Mio. Euro (Vorjahr: 280 Mio. Euro). Der Umsatz in der Engineering Division ist im ersten Quartal 2016 um 15 % auf 568 Mio. Euro (Vorjahr: 668 Mio. Euro) gesunken. Beim operativen Ergebnis konnte das Unternehmen mit 46 Mio. Euro nicht das Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 57 Mio. Euro) erreichen. Die operative Marge betrug 8,1 % (Vorjahr: 8,5 %) und lag damit nach wie vor über dem Branchendurchschnitt.

Dass Unternehmen rechnet für das Geschäftsjahr 2016 mit einem währungsbereinigten Umsatz- und Ergebnisanstieg von 4 %, obwohl das herausfordernde Marktumfeld auch zu einem Rückgang von bis zu 3 % führen kann. Für die Engineering Division erwartet das Unternehmen im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz in der Bandbreite von 2,0 Mrd. Euro bis 2,4 Mrd. Euro und eine operative Marge von rund 8 %.

Weitere Informationen zum Quartalsbericht finden Sie hier.

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