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Q1: Wacker hebt Jahresprognose für operatives Ergebnis an

28.04.2016 Der Münchner Chemie Konzern Wacker hat im 1. Quartal 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 1,314 Mrd. Euro erwirtschaftet (Q1 2015: 1,334 Mrd. Euro, -2 %).

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Wacker Chemie hat das 1. Quartal 2016 im Rahmen seiner Erwartungen abgeschlossen. (Bild: Wacker)

Die im Jahresvergleich niedrigeren Preise für Solarsilicium und Halbleiterwafer sind laut Unternehmen der wesentliche Grund für diesen Rückgang. Gegenüber dem Vorquartal (1,232 Mrd. Euro) ist der Umsatz dagegen vor allem dank der höheren Kundennachfrage und steigender Absatzmengen um rund 7 % gewachsen. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich im Berichtszeitraum auf 228,9 Mio. Euro (Q1 2015: 267,1 Mio. Euro). Das sind rund 14 % weniger als vor einem Jahr, aber fast 22 % mehr als im 4. Quartal 2015 (188,4 Mio. Euro).

Die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2016 hat der Konzern angehoben. Das EBITDA soll auf vergleichbarer Basis – also ohne Sondererträge aus Schadenersatzzahlungen sowie aus der Auflösung von Vertrags- und Lieferbeziehungen zu Solarkunden – um 5 bis 10 % über dem Vorjahr liegen. Bislang war das Unternehmen von einem leichten Anstieg des bereinigten EBITDA gegenüber dem Vorjahr ausgegangen. Der solide, ertragsstarke Start der Chemiebereiche sowie das Preisumfeld für Polysilicium, das sich gegenwärtig verbessert, sind laut Unternehmen die Gründe für die bessere Prognose. Beim Konzernumsatz rechnet das Unternehmen unverändert mit einem Plus im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Den vollständigen Quartalsbericht finden Sie hier.

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