Einfach verdrahten nach Farben

Rangierverbinder und Rangierwaben mit Push-in-Anschlusstechnik

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19.03.2015 Die zunehmende Rationalisierung von Arbeitsprozessen stellt immer höhere Ansprüche an die Automatisierungstechnik. Dabei steigt auch die Anzahl der Sensoren und Aktoren, die in der Anlage eingelesen und verdrahtet werden. Um den Mehraufwand gering zu halten, müssen die Rangiersysteme platzsparend und schnell im Schrank installierbar sein. Zwei neue Rangiersysteme von Phoenix Contact mit Push-in-Anschluss machen die Arbeit einfacher.

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Entscheider-Facts Für Betreiber

  • Die neuen Rangiersysteme mit Push-in-Technik bieten gegenüber älteren Techniken wie Wire-Wrap und Termi-Point und auch gegenüber anderen herkömmlichen Rangiersystemen einen hohen Mehrwert.
  • Rangierverbinder und Rangierwaben bieten ein neuartiges Farbleitsystem mit einer frei wählbaren Farbgestaltung der Anschlussstellen.
  • Damit ermöglichen sie eine schnelle und sichere Orientierung sowie eine hohe Flexibilität bei der Signalverdrahtung.

Einfache und schnelle Installation
Für eine bequeme und zeitsparende Montage sind auch die neuen Rangiersysteme mit der inzwischen gängigen Push-in-Technik ausgestattet. Gegenüber herkömmlichen Reihenklemmen haben Push-in-Klemmen den Vorteil, dass Leiter zur Verdrahtung einfach und werkzeuglos in die Leiteraufnahme gesteckt werden können. Die bis zu 50 % geringeren Einsteckkräfte gegenüber anderen Techniken am Markt sorgen darüber hinaus für ein ermüdungsfreies Arbeiten.

Die einfache Handhabung auf der Basis von Direktstecktechnik reduziert die Verdrahtungszeit und ermöglicht eine schnellere Montage vorkonfektionierter und starrer Leiter mit Querschnitten von 0,34 bis zu 2,5?mm². Somit entsteht eine sichere, gasdichte und rüttelfeste Verbindung, die durch Prüfungen gemäß DIN 60947-7 im Labor zertifiziert wird. Neben den Anforderungen aus der Prozesstechnik werden hier auch die Anforderungen aus der Energietechnik, der Bahntechnik (EN 50155) sowie dem Schiffsbau abgeprüft.

Gelöst wird der Leiter durch Druck auf den signalfarbenen Betätigungsdrücker mit einem handelsüblichen Schraubendreher. Weil der Betätigungsdrücker eindeutig identifizierbar ist, kann auch ein Fehlstecken des Leiters durch den Bediener ausgeschlossen werden. Gefährliche Betriebszustände bei der Montage werden auf diese Weise verhindert.
Gegenüber anderen gängigen Techniken wie Wire-Wrap und Termi-Point bieten die neuen berührgeschützten Rangiersysteme keinerlei Gefahren mehr durch Kurzschluss zwischen den Pins oder durch Kurzschluss mit dem Metall des Montagewerkzeuges. Zudem werden Kosten eingespart, da kein zusätzliches Montagewerkzeug mehr benötigt wird.

Individuelle Farbcodierung
Bei beiden neuen Rangiersystemen – also bei den Rangierverbindern wie auch bei den Rangierwaben – kann eine Farbcodierung nach individuellen Wünschen erfolgen. Genauso gut kann man sich an den standardisierten Kodierungen orientieren – etwa an den Farbcodierungen von Installationskabeln, wie sie in der DIN EN 69100 oder in der VDE 0815 definiert werden. Somit können Aderfarben auf einfache Weise dem richtigen Klemmpunkt zugeordnet oder bestimmte Bereiche durch Farben codiert werden. Die Installation nach Farben spart nicht nur Zeit, auch Verdrahtungs­fehler werden von Beginn an vermieden. Aber auch im Fehlerfall bietet die farbliche Codierung Vorzüge: Weil aufgrund der Klemmbezeichnung die Ader- und Klemmpunktfarbe bekannt ist, wird eine Fehlverdrahtung schneller lokalisiert und behoben.

Heftausgabe: April 2015
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Sascha Struckmann, Produktmarketing  Industrial Cabinet Connectivity, Phoenix Contact

Über den Autor

Sascha Struckmann, Produktmarketing Industrial Cabinet Connectivity, Phoenix Contact

Sascha Struckmann, Produktmarketing Industrial Cabinet Connectivity, Phoenix Contact

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