Rolle rückwärts bei Bilfinger: Vorstand verkündet neue Strategie

16.10.2015 Nur noch zwei Sparten und nur noch Europa: Auf diesen Nenner lässt sich die neue Strategie des Dienstleistungs- und Baukonzerns Bilfinger bringen, die der Konzernvorstand gestern präsentiert hat. 

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Bilfinger-Vorstandschef Per Utnegaard hat die neue Strategie des Industriedienstleisters verkündet (Bild: Bilfinger)

In Ländern wie Indien oder China sei Bilfinger viel zu klein, erklärte Vorstandschef Per Utnegaard gemeinsam mit seinen Co-Vorständen Jochen Keysberg und Axel Salzmann. Die Kraftwerkssparte soll nach wie vor verkauft werden, als Sparten verbleiben der Industrieservice (Industrial) sowie die Bauaktivitäten (Building & Facility). Als separat geführte, eigenständige Sparten sollen die Bereiche mehr Freiheiten bekommen. Für „Randaktivitäten“ wie das Geschäft in bestimmten Ländern oder den Bereich Water Technologies „würden alle strategischen Optionen geprüft“. Es handelt sich um Aktivitäten mit einem Leistungsvolumen von rund 1 Mrd. Euro, die künftig nicht mehr zum Kerngeschäft zählen.  

Der Verkauf der Kraftwerkssparte läuft den Unternehmensverlautbarungen zufolge nach Plan – es gebe Gespräche mit Interessenten.

Hier finden Sie die ausführliche Pressemeldung zur neuen Strategie von Bilfinger.

(as)

 

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