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Verhagelter Jahresbeginn bei Schoeller-Bleckmann

25.05.2016 Der Öldienstleister Schoeller-Bleckmann hat im ersten Quartal 2016 rote Zahlen geschrieben. Der Auftragseingang sank im ersten Quartal 2016 entsprechend der großen Zurückhaltung der Kunden um 28,8 % auf 40,6 Mio. Euro (Q1 2015: 57,1 Mio. Euro)

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Ölpreis fällt weiter - Brent notiert unter 60 USD/Barrel

Schöller Bleckmann rutscht in die roten Zahlen (Bild: Flavijus Piliponis – Fotolia)

Der Umsatz brach um 56,5 % auf 46,8 Mio. Euro ein, der Auftragseingang schrumpfte um 28,8 % auf 40,6 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug -4,8 Mio. Euro (Q1 2015: 29,0 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei -16,9 Mio. Euro (Q1 2015: 16,1 Mio. Euro). Wie die gesamte Oilfield Service-Industrie ist auch das Unternehmen vom weiteren Rückgang der weltweiten Bohraktivitäten betroffen. Die Zahl der Bohranlagen sank allein im Laufe des ersten Quartals erneut um 21 % auf 1.551 Anlagen im März 2016. Damit ist sie seit dem Oktober 2014 um fast 60 % gesunken, in Nordamerika sogar um fast 80 %. Trotzdem zeigt sich das Unternehmen optimistisch getreu dem Motto „Je tiefer und länger der Abschwung ist, desto steiler wird in der Regel der nächste Aufschwung.“

Die ursprüngliche Pressemeldung finden Sie hier.

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