Sanofi verschärft Sparkurs und plant Stellenabbau

10.11.2015 Der französische Pharmakonzern Sanofi will seinen Sparkurs offenbar verschärfen. Geplant sind Konsteneinsparungen mit einem Volumen von 1,5 Mrd. Euro. Auch Stellen sollen abgebaut werden - allerdings vor allem in Frankreich.

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Sanofi-Chef Olivier Olivier Brandicourt verordnet dem Pharmakonzern einen strammen Sparkurs (Bild: Sanofi)

„Es wird keine signifikanten Kürzungen in Deutschland geben“, zitiert das Handelsblatt den Sanofi-Chef Olivier Brandicourt. In Frankreich sollen in den kommenden drei Jahren mehrere hundert Stellen entfallen.

Auf einer Investorenkonferenz am Freitag hatte der Konzern seine Roadmap für den Zeitraum 2015 bis 2020 vorsgestellt. Durch Neuausrichtung und Umbau der Organisation sowie Investitionen in wichtige Produkteinführungen und Geschäftsfelder will Sanofi in diesen Jahren eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate zwischen drei und vier Prozent erreichen. Das Unternehmen plant sechs größere Produkteinführungen. Durch diese soll der Gesamtumsatz um 12 bis 14 Mrd. Euro steigen. 

Außerdem will Sanofi seine F&E-Investitionen auf bis zu 6 Mrd. Euro pro Jahr steigern. „Die Pharmaindustrie durchläuft einen nie dagewesenen Wandel. Durch die anhaltende Konsolidierung im Sektor ist in den letzten Jahren ein stärker wettbewerbsgeprägtes Umfeld entstanden; gleichzeitig ist die Wissenschaft spannender denn je. Vor diesem Hintergrund setze ich neue Prioritäten für Sanofi. Das Unternehmen bleibt diversifiziert, jedoch konzentriert sich das Portfolio jetzt auf gewinnträchtige Bereiche und Innovationen, die das Leben von Millionen Menschen verbessern sollen“, erklärt CEO Brandicourt.

(as)

Die ausführliche Presseinformation von Sanofi finden Sie hier.

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