Sartorius übertrifft Finanzziele für 2014

05.03.2015 Der Labor- und Prozesstechnik-Hersteller Sartorius hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem nach Konzernangaben deutlichen Umsatz- und Ertragswachstum abgeschlossen. Laut Konzernchef Joachim Kreuzburg konnte das Unternehmen aus Göttingen seine Finanzziele teilweise übertreffen.

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Sartorius übertrifft Finanzziele für 2014

Der Göttinger Konzern Sartorius hat seine Finanzziele im Jahr 2014 nach eigenen Angaben übertroffen und rechnet auch für 2015 mit weiterem Wachstum (Bild: Sartorius)

Der Auftragseingang und der Umsatz wuchsen jeweils im zweistelligen Bereich: Wechselkursbereinigt erhöhte sich der Auftragseingang um 13,4 % auf 929,2 Mio. Euro. Der Umsatz erreichte mit einem Plus von 12,6 % einen Wert von 891,2 Mio. Euro. Besonders gewachsen ist erneut die konzerngrößte Sparte Bioprocess Solutions – hier entwickelten sich unter anderem die jüngsten Akquisitionen positiv: TAP Biosystems und das Zellkulturmediengeschäft. In Summe erhöhte sich der Auftragseingang wechselkursbereinigt um 18,3 % auf 652,7 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 18,5 % und lag bei 615,6 Mio. Euro. In der zweiten Kernsparte Lab Products & Services erhöhte sich der Auftragseingang wechselkursbereinigt um 3,2 % auf 276,5 Mio. Euro. Der Umsatz stieg mit 275,5 Mio. Euro um 1,4 % an. Zu Beginn des Jahres 2015 hat der Konzern die Sparte Industrial Technologies verkauft und konzentriert sich nun auf die beiden Kernaktivitäten.

International gesehen legte das Geschäft in Nordamerika mit wechselkursbereinigten 32 % am stärksten zu. Der Umsatz in Asien erhöhte sich um 10,9 %, in Europa um 6,6 %. Europa und Nordamerika profitierten dabei von den oben genannten Zukäufen.
Der Konzern konnte sein operatives Ebitda um 15,1 % auf 186,8 Mio. Euro steigern. Die entsprechende Marge lag bei 21 % (2013: 20,5 %). Der Ergebnisbeitrag der Sparte Bioprocess Solutions kletterte auf 145,6 Mio. Euro, die entsprechende Marge stieg auf 23,7 % nach 23 % im Vorjahr. Die Laborsparte verbuchte ein operatives Ebitda von 41,2 Mio. Euro nach 43,4 Mio. Euro im Vorjahr; dies entspricht einer Marge von 15 % (2013: 15,9 %). Der maßgebliche Konzern-Nettogewinn lag mit 73,7 Mio. Euro um 13,8 % über dem von 2013. Das entsprechende Ergebnis je Stammaktie beläuft sich auf 4,31 Euro (2013: 3,79 Euro), je Vorzugsaktie auf 4,33 Euro (2013: 3,81 Euro).

Auf der Hauptversammlung am 9. April 2015 wollen Aufsichtsrat und Vorstand eine Dividende in Höhe von 1,08 Euro (2013: 1,02 Euro) je Vorzugsaktie und 1,06 Euro (2013: 1,00 Euro) je Stammaktie vorschlagen. Die Ausschüttungssumme würde sich damit auf 18,2 Mio. Euro (Vorjahr: 17,2 Mio. Euro) erhöhen.

Für 2015 rechnet der Konzern mit weiterem Umsatzwachstum zwischen 4 und 7 %. Die operative Ebitda-Marge soll weiter steigen und 21,5 % erreichen. Außerdem ist ein mehrjähriges Programm geplant, nach dem in internationale Produktionskapazitäten und den Ausbau der Göttinger Zentrale investiert werden soll.

Ausführlichere Zahlen des Geschäftsberichts finden Sie bei Sartorius.

 

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