Markt

Schiefergas verändert Chemie-Rohstoffbasis und hat geopolitsiche Folgen

11.02.2013 Der Schiefergas-Boom beginnt sich nicht nur auf die globalen Kraftzentren der Chemie und des Anlagenbaus Auszuwirken. Auch geopolitisch bietet der Energieträger Zündstoff. Einer Studie des BND zufolge könnte China dabei zum Verlierer werden.

Anzeige
Schiefergas verändert Chemie-Rohstoffbasis und hat geopolitsiche Folgen

Die weltweiten Schiefergasvorkommen sorgen für einen Paradigmenwechsel in der Chemie und im Anlagenbau (Bild: eia)

In Sachen Rohstoffbasis ist die Chemiewelt derzeit zweigeteilt. Während die deutsche, europäische und asiatische Chemie ihre Grundstoffe aus Öl (Naphta) synthetisiert, kommt in den USA Erdgas zum Einsatz. Und während der Ölpreis stetig steigt, wird Erdgas in den USA aufgrund massiver Ausweitung der Schiefergas-Förderung stetig billiger. Von 16 US-Dollar pro mmBtu in 2005 fiel der  Preis auf 2,5 USD in 2012. Das macht die USA für Investitionen der Chemie interessant. 

Die CHEMIE TECHNIK widmet diesen Trends in der Februar-Ausgabe ein Special. Dort erscheint unter anderem ein Bericht über die wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen des Schiefergas-Booms. Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Loader-Icon