Auf Anwendung adaptiert

Schneckengetriebemotor

09.07.2010 Für eine Anwendung, bei der Bunker-Förderbänder zur Bevorratung von Werkstücken mit einem Füllvolumen zwischen 5 und 200 l genutzt werden, hat Ruhrgetriebe seine Schneckengetriebemotoren weiterentwickelt. In dem Anwendungsfall war die Transportgeschwindigkeit des einstufigen Schneckengetriebes zu hoch, um die Werkstücke dosiert in die Sortiertöpfe zu füllen.

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Schneckengetriebemotor

Mit dem Schneckengetriebemotor können Kleinstteile mit 0,5 m/min sehr langsam gefördert werden (Bild: Ruhrgetriebe)

Um die Zuführung des Stückgutes zu präzisieren, wurde ein  Schneckengetriebemotor aus dem Sortiment auf die besonderen Belange des Kunden angepasst. Bauform und Ausgangswelle mussten modifiziert werden. Der zweistufige Schneckengetriebemotor wird als Aufsteckvariante mit Flansch (B14) und Hohlwelle für eine direkte Verbindung und einer Geschwindigkeit von nur 0,9 U/min im Vergleich zu 14 U/min beim Basismotor genutzt. Nun können Kleinstteile jetzt mit 0,5 m/min sehr langsam mittels des Bunker-Förderbandes zu den Sortiertöpfen gefördert werden. Die präzise Vereinzelung der Teile ist so im vollen Umfang gewährleistet. Der Schneckengetriebemotor als Aufsteckvariante mit Flansch (B5 oder B14) und Hohlwelle ermöglicht mit seinen unterschiedlichen Getriebeuntersetzungen Abtriebsdrehzahlen zwischen 0,9 und 56 U/min bei maximal zulässigen Drehmomenten von 11 bis 15 NM im S1-Betrieb und kann so auch für Anwendungen anderer Kunden eingesetzt werden.

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