Schoeller-Bleckmann: Erstes Halbjahr mit schwarzer Null beendet

20.08.2015 Die Oilfield Service-Industrie war im ersten Halbjahr 2015 vom erwarteten Einbruch der Bohraktivitäten betroffen. So auch Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO). In diesem extrem schwierigen Umfeld konnte das Unternehmen dennoch ein positives operatives Ergebnis erzielen.

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Auch für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit sinkenden E&P Spendings (Bild: Flavijus Piliponis – Fotolia)

Der Umsatz sank um 18,9 % auf 186,9 Mio. Euro (1-6/2014: 230,3 Mio. Euro). Hier profitierte SBO noch vom starken Auftragseingang im vierten Quartal 2014. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 31,5 % auf 45,1 Mio. Euro (1-6/2014: 65,9 Mio. Euro) zurück. Das operative Ergebnis (Ebit) sank um 57,6 % auf 19,3 Mio. Euro (1-6/2014: 45,7 Mio. Euro). Das Halbjahresergebnis vor Steuern betrug 4,8 Mio. Euro und lag damit um 88,5 % unter dem Vorjahreswert (1-6/2014: 41,4 Mio. Euro). Das Halbjahresergebnis nach Steuern lag bei 0,0 Euro (1-6/2014: 30,3 Mio. Euro).

SBO Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann erklärt: „Wir haben im ersten Halbjahr 2015, trotz des weiterhin extrem schwierigen Marktumfelds, ein positives operatives Ergebnis erzielt. Der Cashflow hat sich gegenüber dem Vorjahr sogar verdoppelt. 2015 wird, wie wir erwartet haben, ein schwieriges Jahr für die gesamte Oilfield Service-Industrie. Wir stellen uns darauf ein, dass dieser Downturn länger dauern könnte als frühere. Aber wir kennen auch unsere Industrie und wissen, wie man mit den Zyklen umgeht. Deshalb haben wir auch sehr früh mit einem Paket von Maßnahmen gegengesteuert und diesen Kurs werden wir konsequent fortsetzen.“

Ausblick
SBO rechnet unverändert damit, dass die globalen E&P Spendings im Gesamtjahr 2015 um 20 bis 30 % sinken werden. Das Unternehmen stellt sich daher weiterhin auf ein sehr schwieriges Geschäftsjahr 2015 ein und will im zweiten Halbjahr 2015 die bereits 2014 gestarteten Maßnahmen zum Gegensteuern konsequent fortführen. Diese Maßnahmen können allerdings den starken Nachfragerückgang in den angestammten Kernmärkten nur teilweise ausgleichen.

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