Schwächelnde Weltwirtschaft: BASF mit Umsatz- und Gewinneinbußen

26.02.2016 Der Chemieriese BASF hat im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatzrückgang von 5 % auf 70,4 Mrd. Euro verbucht. Das EBIT vor Sondereinflüssen lag mit 6,7 Mrd. Euro um 618 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Verantwortlich sind laut Unternehmen die stark gesunkenen Rohstoffpreise und die „nachlassende Dynamik der Weltwirtschaft“. Der Jahresüberschuss sank um 23 % auf 4 Mrd. Euro (2014: 5,2 Mrd. Euro).

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Der Chemieriese BASF hat im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatzrückgang von 5 % auf 70,4 Mrd. Euro verbucht (Bild: BASF)

Im Segment Chemicals ging der Umsatz in 2015 um 14 % auf 14,7 Mrd. Euro zurück. Wesentlich hierfür waren nach Unternehmensangaben die niedrigen Preise aufgrund gesunkener Rohstoffkosten, insbesondere bei Petrochemicals. Einen Einbruch des Umsatzes um 82 % auf 731 Mio. Euro verzeichnete der Bereich Oil & Gas. Hauptverantwortlich zeichnet sich dafür der im September 2015 vollzogene Tausch von Vermögenswerten mit Gazprom, durch den die Beiträge des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts entfielen. Der Umsatz des Geschäftsbereichs Performance Products nahm um 1 % auf 15,6 Mrd. zu. Bei Functional Materials & Solutions stieg der Umsatz um 5 % auf 18,5 Mrd. Euro.

Für das Jahr 2016 erwartet Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, einen weiteren Umsatzrückgang und kommentiert: „Der Jahresauftakt mit den Turbulenzen der Rohstoff- und Aktienmärkte verdeutlicht, mit wie viel Unsicherheit ein Ausblick für 2016 verbunden ist. Das Jahr hat verhalten begonnen, vor allem infolge einer schwachen Mengenkonjunktur in China.“

Die ausführliche Pressemeldung finden Sie hier.

 

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