Shell schließt Cracker-Revamp in Wesseling ab

17.03.2015 Der Energiekonzern Shell hat sein Revamp-Projekt für den Cracker im rheinländischen Wesseling abgeschlossen. Die Maßnahme zielte darauf, das Produktionsvolumen sowie die Energieeffizienz der Anlage zu steigern.

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Shell schließt Cracker-Revamp in Wesseling ab

Der Cracker der Shell Chemie in Wesseling wird von der benachbarten Shell Raffinerie in Köln-Godorf mit Rohstoff versorgt (Bild: Shell)

Der umgebaute Cracker, der von Shell Chemicals betrieben wird, soll bereits 15 Prozent mehr Ethylen, Propylen, C4 und Pyrolysegas produzieren, als zuvor. Im Rahmen des Revamps wurden Öfen, Kompressoren und Trennkolonnen modernisiert. Das Projekt war 2011 gestartet worden.

Der Cracker wird nun bei niedriegeren Temperaturen betrieben, wodurch sich der Energieeinsatz verringert. Außerdem hat der Cracker nun eine größere Flexibilität im Hinblick auf die eingesetzten Rohstoffe. Letztere kommen von der Shell-Raffinerie am benachbarten Standort Köln-Godorf.

(as)

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