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Shell verhandelt über Öllieferungen mit Iran

13.04.2016 Der iranische Ölkonzern NIOC verhandelt über Öllieferungen an die Shell-Raffinerien in Südafrika. Im Gespräch sind laut „The Iran Project“ Liefermengen von rund 100.000 Barrel pro Tag.

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Pipeline

Iranisches Öl könnte schon bald an die südafrikanischen Raffinerien von Shell und anderen Konzernen fließen. (Bild: Fotolia – Berthold Werkmann)

Eine Einigung sei noch nicht erzielt, sagte Seyed Mohsen Ghamsari, Executive Director des iranischen Staatskonzerns. Er betonte, dass mehrere internationale Ölkonzerne Anteile an den südafrikanischen Rohöl-Raffinerien hielten, und dass die Entscheidung auch von ihnen abhinge. Aus diesem Grund gab es neben den Verhandlungen mit Shell auch bereits erste Gespräche mit BP und Petronas. Der stellvertretende Energieminister von Südafrika Thembisile Majola unterstützt den Handel, da die meisten südafrikansichen Raffinerien von ausländischen Firmen betrieben würden, und kommentierte: „Wir sollten sie ermutigen, den Handel mit Teheran nach dem Ende der Ölsanktionen wieder aufzunehmen.“ Die in den Verhandlungen anvisierte Liefermenge entspricht etwa dem Niveau aus der Zeit vor den Sanktionen.

Die Originalmitteilung des Iran Project (englisch) finden Sie hier.

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