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Siemens baut weitere 4.500 Stellen ab

07.05.2015 Ein Jahr nach Vorstellung der Vision 2020 ist Siemens treibt der Konzern seine Neuausrichtung weiter voran. Von dem Umbau sind weitere rund 4.500 Arbeitsplätze weltweit, davon nach aktuellem Stand rund 2.200 in Deutschland, betroffen.

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Siemens baut weitere 4.500 Stellen ab

Laut dem Vorstandsvorsitzenden Kaeser ist der strukturelle Umbau des Unternehmens nun in der Hauptsache abgeschlossen (Bild: Siemens)

Siemens informierte wie angekündigt den Aufsichtsrat sowie das zuständige Gremium der Arbeitnehmervertreter über die nächsten geplanten Schritte zur Verbesserung der Profitabilität des Unternehmens. „Mit der Initiierung dieser Maßnahmen ist der strukturelle Umbau des Unternehmens in der Hauptsache abgeschlossen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende von Siemens, Joe Kaeser.
In der Division Power and Gas plant Siemens unter anderem die Bündelung des Vertriebs, zusätzliche Investitionen in Forschung und Entwicklung in Höhe von rund 100 Millionen Euro, eine Optimierung der Portfoliostruktur sowie eine Verbesserung der Kostenposition.
Hintergrund der Maßnahmen ist das anhaltend schwierige Marktumfeld auf dem weltweiten Stromerzeugungsmarkt. Die Division Power and Gas hat hier unter anderem mit regulatorischen Änderungen, einem massiven Preisverfall, aggressiven Wettbewerbern und regionalen Überkapazitäten zu tun.

Hier finden Sie die Originalmeldung.

Siemens hatte bereits im Februar 2015 zur Straffung von Verwaltungsfunktionen den Abbau von circa 7.800 Arbeitsplätzen weltweit, davon rund 3.300 in Deutschland, angekündigt. Deren Anzahl reduziert sich nach Abschluss der Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern auf rund 2.900 betroffene Stellen in Deutschland.

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