Britische Tochter Material Solutions

Siemens investiert in 3D-Druck-Anlage

22.03.2018 Siemens investiert 30 Mio. Euro in eine 3D-Druck-Fabrik in Worcester, Großbritannien. Ziel ist es, die Kapazität des Tochterunternehmens Material Solutions für die sogenannte Additive Fertigung zu verdoppeln.

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Die neue Produktionsstätte in Worcester will Materials Solutions im September 2018 eröffnen. (Bild: Siemens)

Die neue Produktionsstätte in Worcester will Materials Solutions im September 2018 eröffnen. (Bild: Siemens)

Die Anzahl der 3D-Drucker soll auf insgesamt 50 steigen, außerdem sollen 50 Arbeitsplätze entstehen. Die Investition ist Teil der Siemens-Strategie, ein globales Geschäft mit Dienstleistungen im Bereich der Additiven Fertigung für die Luft- und Raumfahrtindustrie, die Automobilindustrie und weitere Branchen aufzubauen. Das neue Werk setzt dabei vollständig auf softwarebasierte Systeme und Automatisierungskomponenten. Auch diesen Technologie-Bereich will das Unternehmen ausbauen.

Materials Solutions fertigt unter anderem Brennerköpfe für Siemens-Gasturbinen. (Bild: Siemens)

Materials Solutions fertigt unter anderem Brennerköpfe für Siemens-Gasturbinen. (Bild: Siemens)

Siemens besitzt seit 2016 eine Mehrheitsbeteiligung an Material Solutions. Das britische Unternehmen soll mit der erweiterten Kapazität in den kommenden Jahren auch gedruckte Teile für die Stromerzeugungsanlagen des Konzerns liefern. Mit Evonik und BASF haben sich zuletzt auch große Chemieunternehmen ihr Engagement im Bereich 3D-Druck verstärkt.

(jg)

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