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Siemens verstärkt Engagement im Iran

04.03.2016 Das Ende der Sanktionen ist der Beginn von großen Investitionen: Siemens hat mit der iranischen Mapna Gruppe eine verstärkte Zusammenarbeit vereinbart, um die iranische Stromversorgung zu modernisieren. So soll der iranische Partner im Rahmen einer Lizenzvereinbarung, F-Klasse-Gasturbinen des deutschen Unternehmens im Iran produzieren. Der in der Kooperation vereinbarte Lieferumfang umfasst dabei in den nächsten zehn Jahren mehr als zwanzig Gasturbienen sowie die dazugehörigen Generatoren.

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Siemens verstärkt Engagement im Iran

Siemens hat mit der iranischen Mapna Gruppe eine verstärkte Zusammenarbeit vereinbart, um die iranische Stromversorgung zu modernisieren (Bild: Siemens)

Außerdem beabsichtigen die Beteiligten im Rahmen einer Vereinbarung gemeinsam einen Plan zu entwickeln, um das iranischen Stromversorgungs-System zu erweitern und zu optimieren. Neben dem Erzeugen, Übertragen und Verteilen von Strom, schließt dies auch das Bereitstellen von Lösungsansätzen bis hin zur Generalunternehmerschaft (EPC) sowie Finanzierungsmöglichkeiten ein. In Anwesenheit von Siemens-CEO, Joe Kaeser, Dr. Abbas Aliabadi, CEO der Mapna Gruppe, sowie des deutschen Wirtschafts- und Energieministers Sigmar Gabriel und des iranischen Energieministers Hamid Chitchian wurden die Verträge und eine entsprechende Absichtserklärung in Berlin unterzeichnet.

Die Original-Pressemeldung finden Sie hier.

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