Siemens will 15.000 Arbeitsplätze abbauen

01.10.2013 Der Münchner Siemens-Konzern will nach mehreren Zeitungsberichten weltweit 15.000 Arbeitsplätze abbauen, davon etwa 5.000 in Deutschland. Der neue Siemens-Chef Joe Kaeser habe sich dadurch Ärger mit den Arbeitnehmervertretern eingehandelt, heißt es.

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Siemens will 15.000 Arbeitsplätze abbauen

Joe Kaeser, seit dem 1. August 2013 neuer Vorstandsvorsitzender von Siemens, will mehr Stellen abbauen als erwartet – und hat sich damit den Betriebsrat offenbar zum Gegner gemacht (Bild: Siemens)

Im Inland soll konjunkturanfällige Sektor Industrie am stärksten von den Einschnitten betroffen sein: Dort sollen rund 2000 Arbeitsplätze wegfallen, in den Segmenten Energie und Infrastruktur & Städte sollen es jeweils 1.400 sein. Der Siemens-Betriebsrat sei den Berichten zufolge über diese Zahl sehr überrascht und wolle daran festhalten, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen bei Siemens gebe.

(dw)

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