Markt

Siemens will weitere 2.500 Stellen streichen

10.03.2016 Joe Kaeser setzt erneut den Rotstift an: Der Münchner Siemens-Konzern will weitere 2.500 Stellen streichen - diesmal in den Sparten Antriebe und Prozessindustrie.

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Siemens will weitere 2.500 Stellen streichen

Siemens-Chef Joe Kaeser plant weitere Einschnitte – diesmal in den Bereichen Antrieben und Prozessindustrie (Bild: Siemens)

Rund 2.000 Arbeitsplätze sollen in Deutschland entfallen, dabei schwerpunktmäßig in Bayern. Der Konzern „reagiere konsequent und verantwortungsvoll auf strukturelle und technologische Veränderungen in einzelnen Geschäften und Märkten“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Maßnahmen würden auf Grund der zunehmenden Wettbewerbsintensität in den Branchen Öl & Gas, Metall und Bergbau notwendig. Deshalb sollen die Kapazitäten in der Siemens Division Process Industries and Drives (PD) angepasst weren.

Im Kern gehe es bei den geplanten Maßnahmen darum, Arbeitsinhalte und Größe der Fertigungsstandorte in Europa zu konzentrieren, um die Wettbewerbsfähigkeit in einem dauerhaft schwierigen Marktumfeld zu verbessern. Daher seien etwa 1.000 der genannten Stellen in Deutschland von der Bündelung bestimmter Produktlinien an einzelnen Standorten betroffen. Zudem soll die gesamte Projektabwicklung in der Business Unit Process Solutions effizienter aufgestellt werden. Der Abbau der damit verbundenen Stellen soll sozialverträglich umgesetzt werden.

„Der Wachstumseinbruch auf den Rohstoffmärkten hat zu einer erheblichen Verschärfung des Wettbewerbs besonders aus dem asiatischen Raum geführt. Deshalb sind wir gezwungen, uns auf diese Verhältnisse einzustellen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“, sagte Jürgen Brandes, CEO der Siemens Division Process Industries and Drives. „Daher müssen wir unser Fertigungsnetzwerk global optimieren und die Anzahl der Fertigungsstätten für ähnliche oder gleiche Produkte reduzieren. Und auch im Engineering der Geschäftseinheit Process Solutions gilt es, unsere globale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.“

Hier geht´s zur Pressemitteilung von Siemens.

(as)

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