Mitarbeiteridee

Solvay spart 130.000 Euro jährlich mit integriertem Prozess

17.11.2017 Durch den Verbesserungsvorschlag eines Mitarbeiters hat der Chemiekonzern Solvay den Produktionsprozess eines Lötflussmittels integriert: Sieben, mischen und verpacken geschehen nun vor Ort im Werk, was dem Unternehmen Transportkosten spart.

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Das Lötflussmittel Nocolok Zn Flux wurde bislang nach der Produktion per LKW in Big bags von Solvay in Bad Wimpfen zu einem externen Unternehmen in Mönchengladbach geliefert und dort in 25-kg-Säcke verpackt. Der logistische und personelle Aufwand fiel dabei vergleichsweise hoch und damit weder wirtschaftlich noch nachhaltig aus. Heinz-Georg Gehrig, Vorarbeiter in der Produktion für anorganische Fluoride, überlegte sich daher eine Alternative: Er schlug vor, die Produktion so zu verändern, dass das Flussmittel im Werk gesiebt, gemischt und verpackt werden kann. Nach einer rund einjährigen Umstellungs- und Testphase 2015/2016 läuft der integrierte Prozess in diesem Jahr stabil und übertrifft die Erwartungen. Rund 130.000 Euro spart das Werk künftig jedes Jahr.

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