Markt

Stabiles Wachstum bei Turck trotz turbulenter Märkte

14.10.2008

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Auch 2008 rechnet der Hersteller von Automatisierungstechnik Turck mit einem zweistelligen Umsatzwachstum. Der Geschäftsführer Christian Wolf erwartet zum Jahresende einen um mehr als elf Prozent erhöhten konsolidierten Gruppenumsatz von zirka 370 Mio. Euro. Die Mitarbeiterzahl an allen 27 Standorten der Turck-Gruppe stieg um mehr als acht Prozent auf weltweit 2830. In Deutschland beschäftigt Turck an seinen Standorten in Mülheim an der Ruhr, Halver und Beierfeld rund 1430 Mitarbeiter, davon 55 Auszubildende. „Das Ergebnis zeigt, dass Turck mit seiner Strategie, sich mit Innovation und Kundennähe als Lösungspartner des Kunden zu positionieren, erfolgreich ist,“ berschreibt Wolf die Entwicklung. „Egal, ob wir über das RFID-System BL ident, die neue Block-I/O-Familie BL compact oder die Erweiterung unseres Portfolios um Bildverarbeitslösungen reden, all diese Aktivitäten unterstützen unsere lösungsorientierte Kundenansprache.“ Im kommenden Jahr werde der Umsatz stabil bleiben, und die Geschäftsführung rechnet mit mindestens sieben Prozent Wachstum. Als größte Herausforderungen sieht Wolf für das neue Geschäftsjahr neben der tiefgreifenden Finanzkrise den hohen Ölpreis, den schwankenden Dollar und das abflachende Wachstum in China. Als international agierendes Unternehmen müsse sich Turck den Entwicklungen anpassen, denn mehr als 70 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet es im Ausland. Zur Strategie gehöre eine effizientere und dem dynamischen Wachstum angepasste Organisationsstruktur in allen Unternehmensbereichen sowie die Weiterentwicklung der Internationalisierung. In den vergangenen drei Jahren eröffnete das Familienunternehmen Turck sieben Landesgesellschaften, darunter in Singapore, Indien und im Mittleren Osten. Die Geschäftsführung sieht die größten Wachtumspotenziale in China, Indien sowie anderen asiatischen Schwellenländern, darunter Indonesien, Thailand und Malaysia sowie in Ost-Europa, Süd- und Mittelamerika.

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