Standort Schwarzheide: BASF baut Kapazitäten für technische Kunststoffe aus

27.11.2015 Die BASF erweitert ihre Compoundierkapazitäten für technische Kunststoffe in Europa. Ab 2017 sollen die Kapazitäten am Standort Schwarzheide um bis zu 70.000 t/a Polyamid (PA) und Polybutylenterephthalat (PBT) steigen. Damit reagiert das Unternehmen auf die weltweit gestiegene Nachfrage bezüglich technischer Kunststoffe.

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Die Produktionskapazitäten für PA und PBT sollen am Standort Schwarzheide um bis zu 70.000 t/a steigen (Bild: BASF)

Bereits Mitte des Jahres hat der Chemiekonzern seine Compoundierkapazitäten für die beiden Werkstoffe in Schanghai mehr als verdoppelt und auch die Kapazitäten für thermoplastisches Polyurethan (TPU) aufgestockt. In Korea hat Ende Oktober eine Anlage für die Compoundierung von PA und PBT den Betrieb aufgenommen.

PA und PBT kommen in der Automobilindustrie, dem Elektro- und Elektroniksektor sowie im Bau- und Möbelbereich zum Einsatz. Zu den Bauteilen zählen Autositzstrukturen, Ölwannen, Motorträger, Sensoren und Steckverbinder, Stühle und Befestigungselemente. Zu den aktuellen Innovationen gehören der weltweit erste Hinterachsgetriebequerträger in der Mercedes S-Klasse, der Designstuhl Belleville von Vitra sowie Leistungshalbleitermodule der Firma Semikron.

 

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