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Starkes erstes Quartal: Lanxess hebt Jahresprognose

12.05.2016 Mehr Absatz, hohe Auslastung, günstige Währungen: Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat zu Jahresbeginn genug Gewinn eingefahren, um die Erwartungen für das gesamte Jahr zu steigern.

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Starke Quartalszahlen geben bei Lanxess Anlass zu einer gestiegenen Jahresprognose. (Bild: Lanxess)

Der Wert des Ebitda vor Sondereinflüssen stieg im ersten Quartal auf 262 Mio. Euro, ein Anstieg von rund 14 Prozent. Der Konzerngewinn hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt und stieg von 22 auf 53 Mio. Euro. Als Grund nennt der Konzern vor allem gestiegene Absatzmengen, eine höhere Auslastung, positive Währungseffekte sowie der Wegfall von Anlaufkosten, die im ersten Quartal 2015 für die neuen Kautschuk-Werke in Asien angefallen waren.

„Wir sind mit einem starken ersten Quartal ins laufende Geschäftsjahr gestartet und auch das zweite Quartal hat gut begonnen“, sagte Vorstandsvorsitzender Matthias Zachert. „Daher heben wir unsere Prognose für das Jahr 2016 insgesamt an.“ Das Unternehmen erwartet nun ein Ebitda vor Sondereinflüssen zwischen 900 und 950 Mio. Euro. Die vorherige Prognose lag bei einem Ergebnis zwischen 880 und 930 Mio. Euro.

Die Zahlen geben Grund für einen optimistischen Blick in die Zukunft: „Diese positive Entwicklung unterstützt unseren Wachstumskurs, auf dem wir auch in diesem Jahr bereits wieder ein gutes Stück vorangekommen sind“, so Zachert. Der Konzern verwies auch auf den erfolgreichen Start von Arlanxeo, dem Gemeinschaftsunternehmen mit Saudi Aramco für synthetischen Kautschuk, sowie die Übernahme des „Clean and Disinfect“-Geschäfts des US-amerikanischen Chemiekonzerns Chemours.

Ausführlichere Geschäftszahlen des Unternehmens finden Sie hier.

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