Misst in extrem sauren und verschmutzten Gasen

Staudrucksonde aus Teflon für Ex-Bereich

24.04.2015 Staudrucksonden sind für die Messung von Abgasen sehr gut geeignet. Sie sind unempfindlich gegenüber Verschmutzung und Kondensaten. Insbesondere ist die Materialauswahl für Messsonden die die Verbrennung chemischer Reststoffe überwachen sollen oft unklar.

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Entscheider-Facts

  • unempfindlich gegenüber Verschmutzung
  • für anspruchsvolle Sonderanwendungen
  • sehr korrosionsbeständig

Staudrucksonde aus Teflon für Ex-Bereich

Staudrucksonde für den (Ex-) Einsatz unter aggressiven Umgebungsbedingungen (Bild: Systec Controls)

Sobald das Abgas den Taupunkt unterschreitet, können Halogene eine saure Überraschung bereiten. Ein Mix – zum Beispiel aus Schwefel-, Salz-, und Flusssäure – lässt die meisten metallischen Werkstoffen schnell korrodieren und sorgt für das Aus der Messung. Nur wenige Metalllegierungen sind unter diesen Bedingungen sicher einsetzbar. Das Problem: Diese Legierungen sind vom Materialpreis kaum noch von Edelmetallen zu unterscheiden und die Verarbeitung zum Sensorbauteil ist meist extrem aufwendig und teuer. Die kostengünstige Lösung von Systec Controls für derart anspruchsvolle Sonderanwendungen sind Staudrucksonden aus Kunststoffen. Für besonders aggressive Anwendungsbedingungen fertigt der Hersteller Sonden aus Teflon mit reduziertem Oberflächenwiderstand. Diese Sonde ist in höchstem Maße korrosionsbeständig. Durch die Kohlenstoffdotierung des Materials wird eine statische Aufladung, die im Ex-Bereich fatale Folgen haben könnte, sicher vermieden. 1505ct959

Achema 2015 Halle 11.0 – A12

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