Markt

Steinbeis-Kompetenzzentrum Wasser in Mexiko – Mitglieder für Firmenpool gesucht

22.08.2005

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Das Kompetenzzentrum wird geleitet von Roberto Friedrich, dem ehemaligen Botschafter Mexikos in Deutschland, und Prof. Dr. Peter M. Kunz, seit 18 Jahren Leiter des Instituts für Biologische Verfahrenstechnik an der FH Mannheim. Weiterhin gehören dem Kompetenzzentrum anfänglich mindestens zweimal zwei Ingenieure (Tandems) – jeweils ein mexikanischer und ein deutscher Hochschulabsolvent – sowie ein Experte aus dem Bereich solare Wassertechnik an.


Finanziert wird das Kompetenzzentrum in den ersten zwei Jahren durch eine Grundausstattung des mexikanischen Ministeriums für Wirtschaft, Beiträge aus einem Firmenpool (200000 Euro), Förderung eines Public-Private-Partnership-Projekts über die DEG (200000 Euro) und Bezahlung eines Experten aus Mitteln des Centrums für Migration (200000 Euro). Für den Firmenpool werden noch Mitglieder gesucht. Ziel des Pools ist die Intensivierung deutscher Wassertechnik-Exporte nach Mexiko und Aufbau von bilateralen Beziehungen zur gemeinsamen Entwicklung „tropicalisierter“ (an die klimatischen Bedingungen angepasste) Produkte und Verfahren. Pro Mitglied und Jahr betragen die Kosten 5000 Euro für zwei Jahre. Dem steht ein umfangreiches Paket an Leistungen für die Mitglieder gegenüber.


Dazu heißt es seitens der Organisatoren: „Das Kompetenzzentrum wird mehr leisten, als es ein Vertriebspartner und auch gegebenenfalls eine Niederlassung kann, da das Netzwerk des Kompetenzzentrums Wasser bereits an der Entstehung von Projekten beteiligt ist.“ So wird der Nachfragemarkt quantitativ ergründet und intensiv nachbearbeitet. Die Mitarbeiter-Tandems erarbeiten Anforderungsprofile, transportieren Angebote, begleiten die Abwicklung von Aufträgen und verfolgen die Ergebnisse. Weitere Beispiele für Dienstleistungen des Kompetenzzentrums für Firmenpool-Mitglieder sind: Durchführen von Recherchen, Vorbereitung von Reisen, Anwenderschulungen, Betreuung von Messen sowie Herstellung von Kontakten zu Verbänden, Institutionen und Forschungseinrichtungen.


Direkte Wettbewerber von Poolmitgliedern werden nicht aufgenommen, Neuaufnahmen mit den Poolmitgliedern abgestimmt.

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