Markt

Studie zu Fusionen und Übernahmen: Chemie wird 2016 durchgewirbelt

11.03.2016 Neue Studie, gleiches Fazit: Nach der KPMG-Studie zu Fusionen und Akquisitionen im vergangenen Jahr hat nun auch A.T. Kearney analysiert: Für die Chemie wird 2016 zum Rekordjahr in Sachen Übernahmen.

Anzeige
Die Anforderungen der Prozess- industrie bezüglich der Explosionssicherheit sind streng – und das zu recht.Bild: © mmmx - Fotolia.com

2016 könnte für die globale Chemieindustrie zu einem Rekordjahr bei Übernahmen und Fusionen werden. Bild: mmx – Fotolia

Die neue A.T. Kearney-Studie prognostiziert eine Neuordnung der weltweiten Chemie-Branche infolge von M&A-Aktivitäten – und zwar „in bisher unbekanntem Ausmaße“. Dadurch gerieten Europas Chemieunternehmen unter Zugzwang.

„In diesem Jahr wird die Konsolidierungswelle in der Chemieindustrie einen historischen Höhepunkt erleben“, sagt Dr. Joachim von Hoyningen-Huene, Partner bei A.T. Kearney und zuständig für M&A in der Chemieindustrie. Er beruft sich auf die Ergebnisse der fünften Ausgabe des Chemicals Executive M&A Reviews. „Die aktiven Gestalter der Konsolidierung sind Dow, Dupont und ChemChina. Europas Unternehmen geraten unter Zugzwang. Diese fundamentale Neuordnung der Wettbewerbslandschaft birgt aber auch Chancen für die heimische Chemieindustrie, ihrerseits Konsolidierungsmöglichkeiten zu nutzen oder von Marktchancen überproportional zu profitieren.“

Seite:
Loader-Icon