Das wird hart

Supercooling-Verfahren für unterkühlende Schmelzen

20.05.2016 Auch chemische Produkte, welche selbst beim Abkühlen unter ihren Schmelzpunkt zähflüssig bleiben, lassen sich mit dem von Sandvik entwickelten Supercooling-Verfahren in ein stabiles Produkt verfestigen.

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Entscheider-Facts

  • verfestigt unterkühlende Schmelzen
  • konstante Temperaturkontrolle
  • gleichmäßige Produktqualität

Supercooling-Verfahren für unterkühlende Schmelzen

Antioxidantien sind ein typisches Beispiel für unterkühlende Schmelzen, hier in Pastillenform. (Bild: Sandvik)

Beispiele für solche unterkühlenden Schmelzen sind Antioxidantien, die als Stabilisatoren in der Kunststoff- und Gummi-Industrie dienen, sowie verschiedene Agrarchemikalien, Photochemikalien oder Kunststoff-Additive. Im Supercooling-Verfahren entsteht ein homogener Brei aus Kristallen und Restschmelze. Diese Masse läßt sich mit dem Rotoform-Pastilliergerät des Entwicklers in Form von Tropfen auf ein kontinuierlich laufendes Stahlband ablegen und verfestigt sich dort in Form von Pastillen. Wichtig ist dabei die Kontrolle und Konstanz der Temperatur des Kristalle-Schmelze-Breies, weshalb alle Rohrleitungen isoliert sind. Die Rotorblätter des Vorkristallisators sind beheizt, während die Außenwand des Kristallisators gekühlt wird. Diese Maßnahmen bewirken eine hohe und gleichmäßige Produkt-Qualität. Die automatisch arbeitenden Anlagen bestehen aus der Heiz- und Kühl-Einrichtung, dem Vorkristallisator, dem Pastilliergerät selbst und dem Stahlbandkühler, sowie einer programmierbaren Steuerung.

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