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Syngenta-Übernahme vor nächster Prüfung

18.05.2016 Die geplante 43 Mrd. US-Dollar schwere Übernahme von Syngenta durch Chemchina wirft weiter ihre Schatten voraus. Laut der Nachrichtenagentur Reuters wird die Transaktion nun auch vom US-Landwirtschaftsministerium geprüft.

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Die geplante 43 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Schweizer Pflanzenschutz- und Saatgut-Produzenten Syngenta durch ChemChina ruft eine weitere US-Behörde auf den Plan. (Bild: Syngenta)

Laut dem auf Insider gestützen Bericht drängten US-Parlamentsabgeordnete darauf, auch das Landwirtschaftsministerium miteinzubeziehen um die Auswirkungen der Transaktion auf die heimische Lebensmittelsicherheit zu beurteilen. Dem bislang größten Zukauf eines chinesischen Unternehmens im Ausland müssen weltweit zahlreiche Behörden zustimmen. Als letztendlich entscheidend gilt die Haltung des Ausschusses für ausländische Investitionen in den USA (CFIUS). In ihm sind üblicherweise die Ministerien für Finanzen, Heimatschutz, Verteidigung sowie dreizehn weitere Regierungsstellen vertreten. Der Ausschuss soll die für die USA sicherheitsrelevanten Aspekte prüfen. Weil das chinesische Unternehmen noch nicht von allen Ämtern grünes Licht für die Transaktion hat, verlängerte Chemchina die Angebotsfrist um 40 Handelstage. Die Syngenta-Aktionäre haben nun bis zum 18. Juli Zeit, ihre Aktien anzudienen. Das US-Landwirtschaftsministerium und CFIUS wollten sich nicht äußern. Von Chemchina war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Der Konzern hat auch in Europa, Brasilien und weiteren Ländern Anträge auf eine Zulassung der Übernahme eingereicht. Ein Syngenta-Sprecher wollte nicht sagen, wo die Zustimmung schon vorliege. Grundsätzlich sei auch eine weitere Verlängerung des Übernahmeangebots über den 18. Juli hinaus möglich. Das Unternehmen sei aber weiterhin zuversichtlich, dass die Transaktion wie geplant bis Jahresende in trockenen Tüchern sei.

Die Original Reuters Meldung finden Sie hier.

 

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