Membran-Technologie für Druckmittler-Applikationen

Drucktransmitter mit Temp-C-Membran-Technologie

02.02.2018 Die Temp-C-Membran-Technologie von Endress+Hauser wird für Druck- und Differenzdrucktransmitter zur Füllstands- und Druckmessung eingesetzt.

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Entscheider-Facts

  • reduziert Ausdehnungseffekte
  • genauere Druckmessung
  • kompensiert sich ändernde Umgebungstemperaturen

Die „Temperature Compensatory Membrane“ reduziert im Vergleich zu konventionellen Membranen Prozess- und Umgebungstemperatureffekte bis zum Fünffachen. Dadurch wird auch innerhalb sehr anspruchsvoller Druck- und Differenzdruckanwendungen eine hohe Prozesssicherheit erreicht. Ist ein Druckmittlersystem mit konventioneller Membran mit Kapillaren beispielsweise Sonnenlicht ausgesetzt, erwärmt sich das Füllöl in den Kapillaren; es dehnt sich aus und generiert so zusätzlichen „künstlichen“ Druck auf die Messzelle. Dadurch ändert sich der  real gemessene Druckwert. Durch die asymmetrische Geometrie und die geringere Steifigkeit der Temp-C-Membran wird der Ausdehnungseffekt des Füllöls reduziert. Dadurch wird der Temperaturfehler minimiert und gleichzeitig durch die bessere Messgenauigkeit eine höhere Prozesssicherheit erreicht. Weil kleiner instrumentiert werden kann, sinken die Kosten der Messstelle.

Hannover Messe 2018 Halle 11 – C 43
Ifat 2018 Hallen C1 – 451/550, A4 – 147/246

Deltabar S FMD78

Ein spezielles Kompensationsverfahren trägt dazu bei, den Einfluss von Umgebungstemperaturen auf die Druckmessung zu verringern. Bild: Endress+Hauser

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